die blaue sau.

ein bauer war’s

der sie entdeckte

in seinem stall

sich jüngst versteckte

die blaue sau.

„was willst du hier?

wo kommst du her?

jetzt hau doch ab!“

das sagte er

zur blauen sau.

„ich wohne hier!

kannst du’s nicht sehn?

hab sonst kein heim,

musst du verstehn.

ich arme sau.“

„ja herrschaftszeit!“

so rief der bauer,

„jetzt hau doch ab!“

und wurde sauer

und scheuchte sie

zum nachbarn rüber

„bleib mir bloß weg

und komm nie wieder,

du doofe sau!“das schweinderl, das blaue

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8 Antworten

  1. Der Bauer ist mir unsympathisch. Lustig ist, dass man an den langen Augenwimpern das weibliche Schwein erkennen kann. 🙂

    • der bauer ist die wirkliche sau! so sieht’s aus! 🙂

  2. Und die arme Sau, so blau,
    so ganz allein
    – anscheinend mochte sie kein Schwein –
    schritt durch die Wiese voller Tau.

    Die Augen fielen ihr fast zu,
    da stieß sie auf ein anderes Vieh,
    bunt, so ungewohnt gefärbt wie sie!
    Vor ihr auf der Wiese lag: die lila Kuh.

    • omg!!!! du poet! und oh wie schön, ein happy end ^___^ danke!

  3. Welch ein Gedicht 🙂

  4. omg! wie wundervoll! 😀
    leider hab ich heute wieder fleißtag und kann kein response-gedicht dichten 😦

    [das sind also deine gedanken zum thema perfektion … hm. ;D]

    • pfffchhhh der grins-smiley ist ja … naja, man sieht’s ja. den benutz ich in zukunft lieber nicht mehr …

      • ja… nur ganz leicht gruslig, das teil o.O

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