hallo?

2009/12/07 - 4 Antworten

..is da jemand?!

-4-

2009/10/17 - Leave a Response

schwarzweißtraum

mieze

sleepy

man wird ja wohl noch träumen dürfen.

2009/09/28 - Leave a Response

fritz träumt

-3-

2009/08/07 - Eine Antwort

spielkind. so wie wir.

zockermieze

die geschichte der plastikspinne.

2009/07/29 - 3 Antworten

ich habe einen schatz vergraben

ganz tief im boden, bei den maden

oben drauf malt‘ ich ein X

damit find ich ihn wieder fix.

und in dem schatz im boden drinne

verbuddelt‘ ich ’ne plastikspinne,

die eigentlich ganz unkokett

an meiner wand hing und sehr nett

die beinchen mir zum gruße hub

wenn ich den kopf ins zimmer schub.

nun hängt sie aber nicht mehr da

und ich, ich fühl mich sonderbar

so ohne spinne an der wand

ist es so sinnlos meine hand

zum gruß zu heben und zu winken.

vor trauer möcht ich mich betrinken!

und frage mich wieso ich denn

den schatz vergrub. ich denk ich renn

zum X zurück und werde graben

und notfalls wühlen durch die maden

bis ich sie wieder bei mir hab,

die plastikspinn‘, die ich so mag.

dann setz ich sie an ihre wand

und tätschle sie mit meiner hand

auf dass sie mir vergeben möge

und nicht voll graul nach dresden zöge

nur um nicht mehr bei mir zu sein.

denn missen möcht ich sie nicht, nein!

viel mehr mit ihr mein leben teilen.

ich denk, ich sollte mich beeilen

bevor das X vom wind verweht

ganz plötzlich ganz wo anders steht!

da macht das graben nicht viel sinn

ich gräb mich ja wo anders hin.

daher, entschuldige die eile,

doch ich muss weiter, und ich feile

unterwegs noch an den worten,

süßlich, so wie himbeertorten,

die zur entschuldigung ich sage

der plastikspinn‘, sobald ich habe

sie ausgegraben aus ihrer kiste.

ob sie mich vielleicht auch vermisste?

ich hoffe, sie verzeiht mir das

und wir gehn heim, und haben spaß.

-2-

2009/07/28 - Eine Antwort

man muss nur wissen, wie das mit dem entspannen wirklich funktioniert..

relaxo

das amt.

2009/07/23 - 5 Antworten

ich bin ja bayer, ich kenn das ganz anders.

Sie, werter leser, müssen wissen: da wo ich herkomm, ist der gang zu einem öffentlichen amt, einem bahnschalter, der touristenauskunft o.ä., ja sogar der anruf bei einer solchen institution der reinste horror. da kann man schon froh sein, wenn man bei dem rumgegrummel überhaupt ein klares wort versteht. von freundlichkeit kann man da nicht reden.

erst jüngst durfte ich das hautnah erleben, nämlich mit der münchnerischen abfallbeseitigungsmaschinerie. da hat man altmöbel zu verkloppen, da kann man bei 20 leuten anrufen und sich vollmaulen lassen, und kriegt dann am ende nicht mal eine ordentliche auskunft. und teuer und kompliziert ist der spaß obendrauf.

aber gut, vergangenheit. lassen wir sie doch ruhen, näch.

jetzt wohne ich also doch schon eine kleine weile in berlin und hatte dementsprechend auch öfter mal mit so „offiziellen“ leuten hier zu tun.

mein liebstes beispiel ist da immer der bahnschalter. da würd ich mich am liebsten immer noch mit dazu setzen und kaffeekränzchen mit den damen hinter’m tresen halten.

heute also kriegte ich endlich meinen arsch in die höhe und ging zum bürgeramt um mich anzumelden. noch bevor ich mich überhaupt auf die reise dorthin machte, hatte ich noch mit einer bürgeramts-service-hotline telefoniert, ebenfalls sehr nett. ich komm mir ja immer schnell sehr doof vor, wenn ich bei sowas anrufe um so n00bische fragen zu stellen wie: „also, ich hab da so ein bissl recherchiert im internet, aber muss ich jetzt zu Ihnen oder doch wo anders hin?“

aber nicht hier! nein nein! da wird einem freundlich gleich mal gesagt: so und so ist das.

und so muss das sein. in [insert random bavarian city name here] hätte man da schon schwierigkeiten, vor lauter gemurmel und rumgeächze überhaupt eine klare antwort rauszuhören.

nun ja. ich ging dann also da hin, zog eine nummer, wartete gerade mal eine stunde (das ist relativ schnell für sowas, würd ich meinen) und schwupps war ich dran. dass ich zwei angaben im antrag erstmal freigelassen hatte war auch kein thema. ich weiß noch, als ich nach münchen zog und mich dort anmeldete, hatte ich auch etwas freigelassen, weil ich es nicht falsch ausfüllen wollte. da wurde man gleich mal sowas von angemeckert.. hach.

nun ja. fazit:

berlin, weltstadt mit herz. und einem unglaublich schnuckeligen dialekt.

und ICH bin jetzt ganz offiziell berlinerin. woot!

bis in bälde, kiwi

die blaue sau.

2009/07/20 - 8 Antworten

ein bauer war’s

der sie entdeckte

in seinem stall

sich jüngst versteckte

die blaue sau.

„was willst du hier?

wo kommst du her?

jetzt hau doch ab!“

das sagte er

zur blauen sau.

„ich wohne hier!

kannst du’s nicht sehn?

hab sonst kein heim,

musst du verstehn.

ich arme sau.“

„ja herrschaftszeit!“

so rief der bauer,

„jetzt hau doch ab!“

und wurde sauer

und scheuchte sie

zum nachbarn rüber

„bleib mir bloß weg

und komm nie wieder,

du doofe sau!“das schweinderl, das blaue

-1-

2009/07/18 - 3 Antworten

schwarzweißmieze

IMG_0084

bedauerlich.

2009/07/18 - Eine Antwort

ich starte also nochmal einen neuen blog. das ist, wenn ich richtig nachrechne, der 5. wow. ich blogverschwenderin, ich. aber mei, wenn’s nix kostet und einem ja quasi schon regelrecht hinterhergeschmissen wird..

ich finde das hier alles sehr schick, und bedaure eigentlich nur einen eintrag in meinem alten (deutschsprachigen) blog zurück gelassen zu haben. insofern möchte ich den gerne hier noch einmal nach-posten:

10. juni 2009

alterserscheinungen und tipps für das alltägliche wohlbefinden.

es ist ja nun schon gefühlte dreißig jahre her, seitdem ich hier zuletzt in die tastatur schlug. nicht meine schuld, ganz ehrlich. ich schiebe das alles auf Sie, geehrter leser.
wieso?!
na ganz einfach. schuld auf mich zu nehmen ist nich so schnieke, also schieb ich das auf Sie. was Sie dann damit anfangen ist ja nicht mehr mein problem oder? gut. hätten wir das also geregelt.

also, jetzt wieder zu mir.
ich habe da neulich so ein paar eigenarten an mir entdeckt, die vermutlich mit dem alter zu tun haben. denn jaja, man wird ja nicht jünger. nicht einen tag! eigentlich eine frechheit, aber was kann man schon groß machen, außer weinen vielleicht.
jedenfalls bin ich doch etwas schockiert darüber, wie schnell ich zum beispiel dinge einfach wieder vergesse. gestern noch siebzehn stunden am telefon über etwas palavert, das für schrecklich wichtig empfunden, am tag drauf keinen blassen schimmer mehr, worum’s da eigentlich ging. und dann bohre ich in meinem hirn und es kommt einfach nix bei rum und das ist so unglaublich frustrierend, dass ich am liebsten meine fußnägel einzeln ausrupfen möchte, würde das nicht so weh tun. aua.
vielleicht sollte ich mal die ginko-pillen testen, die meine großmutter sich immer voller enthusiasmus einverleibt hat. diese pflanzen überstehn schließlich atomkriege!!!!!! das muss ja was sein!!!!! ach. oder ich dümpel einfach so vor mich hin und betrachte voller genuss den altersbedingten verfall des körpers und geistes und beschwere mich dann eben ab und an darüber. so macht man das ja schließlich, wenn man älter wird, nech? man meckert mehr. super sache, weil im meckern bin ich ganz, ganz groß. da brauch ich nicht mal einen grund für.

nun! eine andere sache, die irgendwie neu ist, ist das strampeln.
ja ok, das klingt jetzt mehr nach babyverhalten, aber nein! da ist man 24, da fängt man plötzlich an zu strampeln bei diversen gelegenheiten! ganz groß ist da zum einen das strampeln bei ungeduld. funktioniert eher schlecht im stehen, man braucht ja die füße auf dem boden, um nicht wie ein nasser baum umzufallen, aber im sitzen läuft das wie geschmiert! und auch wenn hektisches auf-einen-kugelschreiber-klicken, nägelkauen oder mit eben diesen auf der tischplatte o.ä. rumtickern sicherlich auch schon ordentlich den spaßfaktor an der ungeduld hebt, so muss ich doch sagen, dass das strampeln einem ganz neue welten der ungeduldsbefriedigung eröffnet! da weiß dann gleich der ganze körper bescheit: oy, aufgepasst! da wird gewartet, und zwar ungeduldigst. jawohl. superlativ. mit weniger geb ich mich ja auch gleich gar nicht erst ab.
eine andere möglichkeit, das strampeln gezielt einzusetzen, ist während des sich-im-bett-streckens. schon mal ausprobiert? nun, Ihr verlust.
es mag ja ganz nett sein, zu gähnen, die arme in die höhe zu werfen, gleichzeitig vielleicht noch den wanst in die luft zu hieven und mit leicht angestrengtem gesicht die beckenmuskulatur anzuspannen.
aber!!!
versuchen Sie das alles mal zusammen mit einem ausgiebigen strampeln. eine art in-der-luft-auf-imaginärem-mit-im-bett-liegenden-fahrrad-radeln sozusagen. DAS ist schon etwas ganz anderes (sollte einem das fahrrad-bild nicht liegen, kann man sich optional dazu auch einfach vorstellen, man ist in einen mückenschwarm hineingelaufen und versucht nun, jede einzelne von den mistviechern auf einen anderen kontinent zu kicken. klingt komisch, funktioniert aber blendend). das hab ich früher auch nie gemacht, und meine herrn, hätt ich gewusst, was mir da entgeht, ich hätt das ja schon gleich als fötus so geregelt. vollkommene entspannung (und eventuell ein oder zwei gezerrte muskeln bei übertreibung/erstanwendung) garantiert.
absolut superlativ-verdächtig und einfach ein ganz famoser start in den tag.
aber nicht nur das. nein!! das kann man ruhig auch zwischendurch immer mal wieder machen. einfach schnell mal auf den boden werfen, beine in die luft und ab dafür!
sollte man Sie dabei seltsam von der seite ansehn oder gar auslachen, achten Sie einfach nicht drauf. wer ordentlich strampelt, ist gleich von vornherein ein gewinner, und wer macht sich über gewinner lustig? genau. IDIOTEN.

nun, ich kann nur hoffen, ach quatsch, ich WEISS, dass ich Ihnen hier jetzt ein paar tipps zur lebensverbesserung gegeben hab. und alles nur, weil ich älter, und somit natürlich auch weiser werde! schon eine irre welt, nicht wahr?
viel spaß beim selbermachen. ach und bitte, strampeln in der öffentlichkeit kann und darf und soll gerne auch per foto/video dokumentiert und an speedyconkiwi@gmail.com geschickt werden.

danke.

gesagt, getan, auf zu neuen schandtaten!